
2. Kloster
Erbaut von 1894 bis 1908 unter der Leitung von P. Döbbing.
Der Bischof von Nepi und Sutri, Giuseppe M. Costantini, hatte sich lange Zeit vergeblich bemüht, einer Ordensgemeinschaft den Wallfahrtsort anzuvertrauen.
Im Jahre 1891 traf er den ehemaligen Provinzial der Franziskaner, P. Gregor Janknecht, und trug ihm sein Anliegen vor. Nach Überwindung vieler Schwierigkeiten übernahm die "Sächsische Proviz vom hl. Kreuz" im Jahre 1892 den Wallfahrtsort und beauftragte P. Döbbing mit dem Bau des Klosters. Zunächst wurde das "Konventino" erweitert, das heute als Gästehaus eingerichtet ist (über der Treppe).
Beim Bau des Klosters selbst wurde so geplant, dass die Ordensfamilie unabhängig von aussen leben sollte (Stallungen, Gärten, Weinberg und Ölbäume).
Im Januar 1982 trat an die Stelle der sächsischen Franziskaner eine neue religiöse Ordensgemeinschaft: die Kongregation vom hl. Erzengel Michael (Michaelitenpatres), in Polen gegründet vom Diener Gottes P. Bronislaw Markiewicz (1842-1912). Den Michaelitenpatres ist nun die Obhut des Heiligtums anvertraut.


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