
5. Wallfahrtsgrotte
Sie bildete zusammen mit der darüber liegenden Grotte des hl. Anastasius eine Eremitage für Mönche.
Zur Zeit der Sarazeneneinfälle verbargen die Mönche hier die Reliquien ihrer Heiligen, um sie vor Profanierung zu bewahren. Von allen Grotten liegt diese am weitesten vom Kloster des hl. Elias entfernt.
Für Rodio wurde sie gleichsam zur Wohnung, in der er 42 Jahre lebte und die Pilger betreute.
P. Döbbing liess sie restaurieren. Vor allem isolierte er die Decke gegen Sickerwasser. Ferner wurde unter seiner Leitung ein Teil hinzugefügt, in dem jetzt der Altar zu Ehren des hl. Labre steht.Das Grab Rodios befindet sich li. vom Gitter hinter der ovalen Marmorplatte.
Das Bild der «Felsenmadonna» gehört in der Vielzahl der Madonnendarstellungen zu den wenigen, die das Kind schlafend auf dem Schosse der Mutter zeigen. (Bekannt ist ein anderes in Higüey, Dominikanische Republik).
Der unbekannte Künstler muss es im 17. Jh. gemalt haben.
1896 wurde es von dem römischen Maler Prof. Gonella restauriert.
Der Marienkult im Tal Suppentonia geht zurück auf die Mönche des Klosters des hl. Elias (hl. Pius X., 1912).
Am 17. Mai 1896 wurde das Gnadenbild - in der Basilika des hl. Elias - vom Vatikan feierlich gekrönt. Diese Kronen wurden in der Nacht zum 14. Juli 1963 gestohlen.
Die 2. Krönung geschah am 24. Mai 1964 durch Kard. Giuseppe Ferretto.
Der kostbare Marmor des Altares stammt aus dem alten Faleri.
Laut Inschrift wurde der Altar am 22. Mai 1872 konsekriert.
Am 15. Februar 1986 wurde die Gnadenmutter “ad Rupes” (“Felsenmadonna”) vom Bischof Marcello Rosina zur Patronin der Diözese Civita Castellana erklärt.


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